veza maría fernández ramos

the father care piece piece oder: keine angst, papa spielt theater!

Ist es möglich, die Figur und Rolle des Vaters abseits patriarchaler Dynamiken und Strukturen umzudefinieren? Die Tänzerin und Performerin Veza Fernández arbeitet für «The Father Care Piece Piece» mit drei in Österreich lebenden Choreografen und Regisseuren, die selber Väter sind und die ihr Vater sein könnten. Durch den Gebrauch und Missbrauch verschiedener ästhetischer Zugriffe aus dem Tanz-, der Musik und dem Melodrama wird mit Macht- und Fürsorgeverhältnissen gespielt und nach einer Neubeschreibung von Vorbildern, Väterlichkeit und Körper gesucht. Gängige Vorstellungen von Autorität und Hierarchie werden nachgestellt und durcheinandergebracht. Im Mikrokosmos der inzestuösen Theaterfamilie werden drängende gesellschaftliche Fragen nach alternativen Arbeitsstrukturen und Konstellationen bearbeitet, denn vielleicht besteht ja die Möglichkeit eines Zusammenlebens jenseits von Rollenbildern!

in englischer Sprache

english version

Is it possible to redefine father figure and role outside of patriarchal dynamics and structures? The dancer and performer Veza Fernandez works with three Austria based choreographers and directors who are fathers themselves and who could be her fathers. Inside the microcosm of the incestuous theatre family, they deal with pressing societal questions about alternative labour structures and constellations – maybe there is a way of cohabitation beyond the usual role models!

KONZEPT UND PERFORMANCE Veza María Fernández Ramos PERFORMANCE Roland Rauschmeier, Frans Poelstra, Yosi Wanunu KOSTÜME UND AUSSTATTUNG Nina Divitschek SOUNDDESIGN Jakob Rüdisser LICHTGESTALTUNG Jan Maria Lukas PRODUKTION Almud Krejza DRAMATURGIE Monika Klengel
Eine Produktion von Tears and Drama in Koproduktion mit Freischwimmer
Gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien

Veza María Fernández Ramos schreibt, tanzt und spricht und interessiert sich für alle szenischen Künste, Wiederholung und Drama. Frans Poelstra verbachte als Kind mehr Zeit damit in die Kanäle von Amsterdam zu starren als zur Schule zu gehen. Er wurde nicht der neue Jimi Hendrix, dafür zuerst Techniker und später Performer. Yosi Wanunu ist Regisseur, studierte Kunstgeschichte, Theater und Film in Israel, Europa und den USA. Roland Rauschmeier ist bildender Künstler und Performer. Er installierte Küchen in Gefängnisse und später Installationen in Museen. Später wird er berühmt. Die ehemalige Fotografin und Modedesignerin Nina Divitschek hat einen Hang zu visuellen und darstellenden Künsten und kreiert Miniversen in Form von Kostümen, Performances und begehbaren Installationen. Jakob Rüdisser war gross in der österreichischen Breakcore Szene jetzt macht er viel Musik für Tanz, Parties und Theater.

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